Rosengärten in Holland – eine Entdeckungsreise
Am 23. Juni erreichten wir kurz nach der Mittagspause die holländische Grenze. Obwohl es sie ja seit vielen Jahren nicht mehr gibt, spürten wir sofort, dass wir uns in einem anderen Land befinden. Überall begegneten uns üppig gestaltete Gärten, alles war sauber, man erlebt auch vom Bus aus den Farbensinn und vor allem die Ausstrahlung der Vorgärten in den Straßenraum hinein.
Normandie
Rosen- und Gartenreise vom 29.06. bis 05.07.2005 in die Normandie
In der Normandie kenne ich viele schöne Gärten seit längerer Zeit. So lag es nahe, diese Gärten mit den Rosenfreunden gemeinsam als Gruppenreise genauer anzuschauen.
Die französischen Gartenfreunde der Normandie geben unter dem Titel „Parcs et jardins“ jährlich einen Prospekt mit der Beschreibung dieser Gärten heraus. Er enthält und beschreibt 40 Gärten, von denen wir uns 16 aussuchten. Da sicher auch andere VDR-Mitglieder diese Gärten aufsuchen möchten, beschreibe ich sie nachfolgend.
Am ersten Tag fuhren wir von Karlsruhe über Reims nach Compiegne, wo wir im Schlossmuseum das bedeutendste Bild des Gesellschaftsmalers Franz Xaver Winterhalter besichtigten: Kaiserin Eugenie mit ihren Hofdamen, etwa 5,00 x 3,00m groß, die als Huldigung Rosensträuße tragen. Das Bild ist sehr beeindruckend. Für Madame Bovary in Ry fehlte die Zeit, die wir am Morgen verloren hatten.
Elsass
Auf der Suche nach der Idylle
Die Rosenfreunde trafen sich gegen Mittag in Karlsruhe und fuhren über Kandel und Bergzabern zur südlichen Weinstraße, die in Schweigen am Weintor endet. Von hier kann man schon einen guten Eindruck vom Elsass bekommen: Weinberge bis zum Horizont, nur hin und wieder ein Kirchturm, der aus dem Tal hervorschaut. „Quel beau jardin“, soll Ludwig IVX. 1681 bei diesem Anblick ausgerufen haben.
Tief im Tal Wissembourg, unser erstes Ziel, wo wir mit Flammkuchen und elsässer Wein auf die nächsten Tage eingestimmt werden.
Bei einem Stadtrundgang sehen wir an der Lauter viele Kletterrosen und den Stanislas-Garten: Umgeben von einer Mauer, an der Kletterrosen wachsen, und ein Buchsparterre mit Blickbeziehung zum Münster. Das alte Stadtbild ist voll erhalten und sehr beeindruckend.
Im Folgenden werden die Gärten mit der Ortsangabe und dem Namen der Besitzer kurz beschrieben:
Irlandreise
Am 6. Juli fuhren 49 Rosenfreunde voller Erwartung nach Irland. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt in Dublin hatten wir zwei Stunden Zeit, um uns einen ersten Eindruck von dieser Stadt zu machen. Die Lebendigkeit, die vielen Menschen auf den Straßen, wohl überwiegend Studenten und Touristen, überraschte. Aber auch die vielen Läden mit den typischen irischen Wollsachen verführten zum Kauf. Wolle ist hier bei jedem Wetter gut.

