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„Liebe, Leidenschaft und unermüdliches Engagement für die Rose“

Hohe Ehrung für „ein Leben für die Rose“: Josef Raff (88), ehemaliger Gartendirektor der Insel Mainau und seit 1996 Ehrenpräsident der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. (GRF), wurde jetzt im Rahmen einer Feierstunde in Baden-Baden mit der höchsten Ehrung, der zum ersten Mal verliehenen Ehrenmedaille der deutschen Rosengesellschaft ausgezeichnet.

Verleihung der GRF-Ehrenmedaille v.l.: Josef Raff (Ehrenpräsident), Bernd Weigel (Präsident der GRF) Foto: Manfred Söhner

Josef Raff (88), ehemaliger Gartendirektor der Insel Mainau und seit 1996 Ehrenpräsident der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. (GRF), wurde jetzt im Rahmen einer Feierstunde in Baden-Baden mit der höchsten Ehrung, der zum ersten Mal verliehenen Ehrenmedaille der deutschen Rosengesellschaft ausgezeichnet.

„Sein Leben ist geprägt von der Leidenschaft und Liebe zur Rose, seit über sechs Jahrzehnten engagiert er sich unermüdlich sowohl ehrenamtlich als auch beruflich für die schönste aller Blumen und brachte es dabei zu höchster beruflicher Qualifikation. Josef Raff ist eine große Persönlichkeit“ – in diesen Worten fasste Bernd Weigel, aktueller Präsident der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, in seiner Laudatio die „außergewöhnlich großen Verdienste“ Josef Raffs zusammen. Diese hohe Ehrung sei, so Bernd Weigel weiter, vor allem auch „Dank und Anerkennung des Vorstands der Gesellschaft für eine ungewöhnliche Lebensleistung für die Rose“.

„Menschen für die Rose begeistern“

Sektempfang der feierlichen Auszeichnung v.l: Bernd Weigel (Präsident der GRF), Hanne Stauch (2. Vizepräsidentin), Elke Gottschall (Geschäftsführerin), Herbert Gömmel (1. Vizepräsident), Josef Raff (Ehrenpräsident), Hanni Bartetzko (ehem. Geschäftsführerin), Ursula Raff (Ehefrau von J. Raff) und Peter Pfliegensdörfer (Schatzmeister) Foto: Manfred Söhner

„Es war immer mein Ziel, Menschen für die Rose zu begeistern“, sagte Josef Raff in seiner Dankesrede. Nichts, was er je für die Rose getan habe, sei umsonst gewesen: „Die Rose hat mir immer Lebenslust gegeben.“ Josef Raff, Spross einer Gärtnerdynastie in Überlingen am Bodensee, war unter anderem von 1984 bis 1996 Präsident der GRF, war Mitbegründer der Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen und ist seit Jahrzehnten ununterbrochen Jury-Mitglied beim Internationalen Rosenneuheitenwettbewerb in Baden-Baden.

Seit jeher ist Josef Raff mit der Natur, der Erde und den Pflanzen verbunden – von der gärtnerischen Grundausbildung über die Ausbildung zum Meister in Garten- und Landschaftsbau und sein Studium mit Abschluss zum diplomierten Gartenbauingenieur bis hin zu seiner Arbeit als Gartendirektor der Insel Mainau.

Mit der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde ist Josef Raff seit 1962 auf das Engste verbunden, zunächst als Beirat, dann als Erster Vizepräsident und von 1984 bis 1996 als deren Präsident. Bereits 1972 war Josef Raff zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt worden, 1996 wurde er zu deren Ehrenpräsidenten gewählt

Ehrenmedaille Foto: K. Vero

Mit der erstmaligen Verleihung der Ehrenmedaille der GRF wurde nun die Lebensleistung Josef Raffs für die Rose auf besondere Weise gewürdigt. Auch heute, nach so vielen Jahren engagierten Einsatzes, sei er „keineswegs rosenmüde“ geworden, sagte Josef Raff. Im Gegenteil: „Ich werde auch weiterhin nicht nur der Rose, sondern auch der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde sehr eng verbunden sein.“

Auch nach Ende seiner beruflichen Tätigkeit war Raff unermüdlich im Einsatz: als freischaffender Gartenarchitekt, als gefragter Berater und freier Mitarbeiter bedeutender Gartenprojekte in Deutschland und in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen, und dabei immer „mit Liebe und Leidenschaft für die Rose“. Er war unter anderem federführend bei der Planung und Organisation des GRF-Rosendorfes Nöggenschwiel im Südschwarzwald und des Schwarzwald-Rosenwanderwegs, er war Mitbegründer der Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen und über lange Jahre Vorsitzender des Stiftungsrats. Zudem gab Josef Raff in all den Jahren sein großes fachliches Wissen in unzähligen Vorträgen, Exkursionen und Fach-Reisen an interessierte Pflanzen- und Gartenliebhaber weiter.

Text: Manfred Söhner, Aquensis Verlag

"In 80 Gärten um die Welt".

Die internationale Gartenschau Hamburg 2013

So lautet das Motto der am 26. April eröffneten internationalen Gartenschau in Hamburg. Inspiriert von dem berühmten Roman Jules Vernes präsentieren sich auf der 100 Hektar großen Grünfläche 80 kleine Kunstwerke, die von Sehnsucht, Fernweh und anderen Sprachen erzählen. Jeder Garten wurde von verschiedenen nationalen und internationalen Landschaftsarchitekten und Universitäten gestaltet. Die Besucher werden entführt auf eine Reise durch sieben Welten und sieben Wunder, eine Reise durch verschiedene Kulturen, Klima- und Vegetationszonen.

Foto: igs 2013/Andreas Bock

Bis zum Spätherbst erblüht der Park in immer neuen Farben, besonders die Weltenthemen erstrahlen in besonderem Glanz. Die "Wasserwelten" schwimmen im wogenden Gräsermeer, die "Welt der Kontinente" wird von einem blauen Blütenmehr umfasst und die Gärten in der "Welt der Häfen" strahlen in Rot, Gelb, Blau und Grün.

Auf die Rosen wurde ein besonderes Augenmerk gelegt. In einem 150 m langen Rosenboulevard werden die Besucher von Duft, Farben und Formen betört. Knapp 8.000 Beet-, Edel-, und Strauchrosen sowie Bodendecker in über 200 Sorten wurden dafür auf dem 2.500 m² großen Fläche gepflanzt.

´Sonnenwelt´ Bild: W. Kordes´ Söhne

Auch die Rosenzüchter ließen sich von dem Motto der igs inspirieren und so präsentieren gleich zwei Rosen diese Gartenschau.

Die erste Rose ist aus dem Hause W. Kordes´ Söhne und heißt 'Sonnenwelt'®. Sie vereint mit ihrem warmen kupfergelben Farbton viele wertvolle Eigenschaften, ist reich gefüllt, besitzt einen zart-fruchtigen Duft und eine hervorragende Blattgesundheit. Sie wächst bis 120 cm hoch und buschig.

Weitere Informationen zur Rose erhalten Sie hier.

Getauft wurde sie im Sommer 2012 von Corny Littman, dem Leiter des Hamburger Schmidt Theaters. Selbst der Wettergott Zeus war bei der Rosentaufe anwesend und bescherte der Rosentaufe und den Gästen eine Regentraufe. Schon bei der Rosentaufe der Strauchrose ´Herkules´, 2006 in Kassel, war es ein gutes Zeichen. 

Die Taufe wurde vom Schmidts Tivoli Hamburg filmisch begleitet und wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung diese Video ihnen zeigen zu dürfen. 

     

´Elbjuwel´ Bild: BKN/Strobel

Die Rose 'Elbjuwel'® aus dem Haus Meilland/BKN Strobel ist die zweite Rose die eigens für die igs gezüchtet wurde. 

Mit ihren karminroten, stark gefüllten Blüten, ihrem überragendem Duft und dunkelgrünem, glänzendem Laub besticht diese gesunde Strauchrose mit einer Wuchshöhe von 80-120cm. Ihre Taufpatin am 28. Juni 2012 war keine andere als die Box-Weltmeisterin Susi Kentikian. Sie ist ganz begeistert von dem tollen Duft der Rose.

"Bei unserer Selektionsarbeit sind wir besonders darauf bedacht, den Charme und die Schönheit der Rosen einzufangen und die Qualität der Rosensorten in Bezug auf Blattgesundheit, Robustheit und Resistenzen gegenüber Krankheiten immer weiter zu verbessern. Dabei steht der Aspekt Duft bei unserer Arbeit im Vordergrund" so Armin Eßer von BKN Strobel.

Weitere Informationen zur Rose erhalten Sie hier.

In der Zeit bis zum 13. Oktober werden 25 florale Wechselausstellungen in der 5.000 m² großen Blumenschauhallen am Haupteingang zu sehen sein. Eine spezielle Rosenschau findet vom 6. Juli bis 14. Juli statt.

Einen einzigartigen Einblick in die faszinierenden Themenwelten erhält der Besucher auf der Fahrt mit der Gartenschaubahn auf dem rund 3,5 km langen Rundkurs, ein schwebendes Erlebnis über dem Gartenschaugelände. Ein Tagesticket kostet 21 €, die Abendkarte ab 18:00 Uhr 9 €, eine Dauerkarte für alle 171 Tage 110 €. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.igs-hamburg.de.

Ebenso erhalten Sie auf der Homepage der igs täglich einen Gartentipp von John Langley. Sicherlich ist Ihnen der charmante NDR-Fernsehgärtner bestens bekannt.

Wie wünschen Ihnen viel Freude auf der igs-Hamburg und vielleicht sehen wir uns dort.