Woher kommt der Valentinstag?

Ein Valentinstag ohne Rosen ist fast undenkbar. Diese kleine Aufmerksamkeit erfreut und ist nach wie vor der Klassiker unter den Geschenken zum Valentinstag.

Woher kommt eigentlich der Valentinstag?
Die Geschichte des Valentin von Terni reicht zurück ins 3. Jahrhundert nach Christus. Valentin war Bischof der italienischen Stadt Interamna, heute Terni. Schon zu Lebzeiten setzte er sich mutig für Liebende ein. Obwohl dies zu jener Zeit verboten war, vermählte Valentin von Terni auch Soldaten und Sklaven nach christlichem Ritus mit ihren Bräuten. Die Legende sagt, Bischof Valentin habe den Jungvermählten bei ihrer heimlichen Hochzeit sogar frische Blumen aus seinem Garten geschenkt. Am 14. Februar des Jahres 269 n.Chr. wurde Valentin von Terni wegen seines Glaubens auf Befehl von Kaiser Claudius enthauptet. Der heutige Valentinstag ist also der Todestag des Schutzpatrons der Verliebten.

Wurde der Valentinstag aus Italien übernommen?
Nicht ganz! Die Geschichte des Bischofs blieb über viele Jahrhunderte lebendig. In England schickten sich Liebende seit dem 15. Jahrhundert am 14. Februar Liebesbriefe und Blumen. Die "Auswanderer" aus England nahmen die Valentinstradition mit in die USA, und mit den US Soldaten kam der Tag der Liebe nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland. Seitdem erhält der Valentinstag auch bei uns immer mehr Beachtung.

Also ist der Valentinstag keine Erfindung der Blumenindustrie?
Nein, das ist er nicht. Doch die Blumenindustrie braucht solche Tage, da der Kauf von Blumen im Fachhandel nachgelassen hat. Im Laufe des Jahres werden schnell einmal Pralinen gekauft statt eines Blumenstraußes. Schade eigentlich! Über Blumen freut sich jeder. Auch die Männer kann man damit mal überraschen.

Warum ist die Rose das Zeichen der Liebe?
Da die Rose so vielseitig ist, transportiert sie Eigenschaften, wie z.B. Schönheit, Hoffnung, Sinnlichkeit und eben die Liebe. Schon in der Antike wurde sie als "Königin der Blumen" bezeichnet. Griechen und Römer konnten sich der Rose wegen ihrer Schönheit und Reinheit nicht entziehen. Auch im Christentum und im Islam ist sie ein wichtiges Symbol.