Tier des Jahres 2020

Für viele (Rosen-)Gärtnerinnen und –Gärtner mag er der blinde Untergrundgenosse mit dem schwarzen Samtpelz ein Ärgernis sein, denn seine Gänge und Haufen sorgen vor allem in Rasenflächen für Unruhe.

Und doch ist der Maulwurf zum „Tier des Jahres 2020“ erkoren worden. Die „Deutsche Wildtier Stiftung“, die jedes Jahr ein Wildtier mit diesem Titel fokussiert, macht damit breit öffentlich auf den ökologischen Nutzen von „Herrn Grabowski“ aufmerksam.

Die gute Nachricht zuerst: Dort, wo Maulwürfe leben, ist die Bodenwelt grundsätzlich in Ordnung. Immerhin findet er seine Nahrung, zu denen neben Regenwürmern auch Engerlinge und sogar Schnecken zählen, und diese zeigen an, dass es das so wichtige Bodenleben funktioniert. Die Gänge verteidigt ein Maulwurf gegen Eindringlinge wie etwa Wühlmäuse und so gilt: Dort wo ein Maulwurf ungestört wirken kann, können Wühlmäuse die Pflanzenwurzeln, auch Rosenwurzeln, nur eingeschränkt fressen.

Bild von Dirk (Beeki®) Schumacher auf Pixabay